St. Johann 2019 - Ferienlager Rosendahl

Ferienlager Rosendahl
Direkt zum Seiteninhalt
St. Johann 2019

Action und Spaß beim Rafting, Wandern und Gondeln
Lebhafte Impressionen vom Ferienlager Rosendahl aus Österreich
Nach zwei Wochen Ferienspaß in St. Johann im Pongau ist das Ferienlager Rosendahl mit der diesjährigen Gruppe von 61 Kindern, elf Betreuern, vier Küchendamen und einem „Küchenbullen“ am vergangenen Sonntag begeistert und mit vielen Erlebnissen im Gepäck nach Rosendahl zurückgekehrt.
Trotz des teilweise durchwachsenen Wetters stellte sich bei Programmpunkten wie dem traditionellen Casinoabend im feinen Zwirn, dem wieder eingeführten Lagerpokal oder dem Spiel „Hallo, Du alte Schachtel!“, bei dem die Teilnehmer die fantasievoll verkleideten Betreuer in der Stadt aufspüren müssen, schnell Ferienlager-Atmosphäre ein. In den Pausen zwischen den Programmpunkten bot auch das Jugendgästehaus Schlosshof, in dem die Gruppe untergebracht war, zahlreiche Vorzüge. Der hauseigene Naturbadesee, Volleyball- und Soccerfelder sowie insbesondere die neu errichtete Trampolin- und Kleinfeldhalle ließen keine Langeweile aufkommen. Beim Interessens- und Gruppenprogramm konnten die Kinder ihren eigenen Vorlieben nachgehen und beispielsweise basteln, malen, Gesellschaftsspiele spielen oder sich sportlich betätigen. Bald hieß es für die Zwei-Tages-Wanderer, mit gepacktem Rucksack und geschnürten Stiefeln den Anstieg zur Werfener Hütte (1969 m) im Tennengebirge in Angriff zu nehmen. Nach der besonders steilen letzten Passage erreichten alle Wanderer die berühmte „Gott sei Dank“-Kurve und wurden mit einem atemberaubenden Blick über das Pongau Tal belohnt. „Wenn man an der Hütte angekommen ist, ist die Anstrengung schnell vergessen. Und besonders witzig ist es, mit allen Betreuern und Kindern in einem Matratzenlager zu schlafen“, so Hendrik Grevelhörster über die Wanderung in seinem letzten Jahr als Teilnehmer.
Das beliebte Lagerschützenfest markierte das Ende der erlebnisreichen ersten Woche. Traditionell begann das Schützenfest mit einer gemeinsamen Freiluftmesse mit Pastor Holtmann, bevor Leonie Eggemann das spannende Luftballonschießen für sich entscheiden konnte. Mit ihrem Thron wurde die neue Königin während der prächtigen Polonaise und auf dem anschließenden Königsball ausgelassen gefeiert. Anschließend ließen alle das Fest bei einer gemeinsamen Disco ausklingen, bei der „DJ Hit Mix“ (Betreuer Jens Große Daldrup) mit seiner Musik für die richtige Stimmung sorgte. Bevor die Gruppe Abschied voneinander und vom schönen Salzburger Land nehmen musste, konnte das Team des Ferienlagers noch mit zwei echten Krachern aufwarten. Im Rahmen des Tagesauflugs machte sich die Gruppe auf zum Wildwasser Rafting, bei dem jeweils ca. zehn Kinder und Betreuer in einem Boot die Salzach unsicher machten. Außerdem konnte allen Teilnehmern eine Gondelfahrt auf den Stubnerkogel (2246 m) ermöglicht werden, der mit Großglocknerblick und Hängebrücke punkten kann. Passender Weise war das Wetter der Gruppe an diesem Tag hold, sodass sich ein spektakulärer Ausblick auf die von einem Wolkenmeer umgebenen Gipfel bot.
Lena Meinker, die das Ferienlager an der Seite von Marius Abel seit zwei Jahren leitet, zieht für das diesjährige Ferienlager ein positives Fazit: „Nachdem wir unsere Teilnehmerzahl von 2018 auf 2019 fast verdoppeln konnten, waren wir alle gespannt, wie das Lager mit so vielen neuen Kindern ablaufen würde. Im Rückblick freut es uns daher umso mehr, dass die Teilnehmer so begeistert von unserem angebotenen Programm waren.“ Mit Blick auf das nächste Jahr, wenn es in den ersten beiden Ferienwochen nach Saalbach gehen wird, zeigt sich das Team des Ferienlagers zuversichtlich, erneut so viele Kinder mitreißen und mobilisieren zu können. „Wenn die Kinder ihren Freunden zu Hause vom Ferienlager und von den Highlights wie dem Rafting, der Zwei-Tages-Wanderung oder der Gondelfahrt erzählen, wird das hoffentlich ein Selbstläufer“, so Meinker. Die Anmeldung für das Ferienlager 2020 wird voraussichtlich Ende September stattfinden, nähere Informationen werden über die Lokalpresse und über Social Media veröffentlicht.
Zurück zum Seiteninhalt