Saalbach 2016 - Ferienlager Rosendahl

Ferienlager Rosendahl
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Saalbach 2016

Gut gelaunt und voll in Aktion
Lebhafte Impressionen vom Ferienlager Rosendahl aus Saalbach
In erschöpfte, aber vor allem begeisterte Gesichter konnten die Daheimgebliebenen blicken, als sie ihre Kinder und Freunde am vergangenen Samstag auf dem Parkplatz „Ächter de Kiärk“ zurückbegrüßen durften. Die Gruppe von 59 Kindern, elf Betreuern, drei Kochdamen und dem „Küchenbullen“ Urban hatte in den letzten beiden Sommerferienwochen ein abwechslungsreiches Ferienlager in Saalbach im Bundesland Salzburg in Österreich verbracht.
Nachdem das wunderbare Wetter in den ersten beiden Tagen mit einem Freibadbesuch, einer Bergfahrt auf den Berg Kodok und einer spontanen Wasserolympiade optimal genutzt werden konnte, galt es auch in den darauffolgenden durchwachseneren Tagen das Programm bestmöglich zu gestalten. Um die Stimmung nicht abreißen zu lassen, boten sich beliebte Aktionen wie der Casinoabend, für den sich sowohl Kinder als auch Betreuer fein herausputzten, oder das Betreuersuchspiel „Hallo, Du alte Schachtel!“ an, bei dem die kreativ verkleideten Betreuer von den Kindern in der Stadt aufgespürt werden mussten.
Für längere Pausen zwischen den einzelnen Programmpunkten konnte das Jugendgästehaus Steinachhof im Herzen des Glemmtals mit einem echten Knaller aufwarten: Nahezu jede freie Minute wurde von Kindern und Betreuern gleichermaßen genutzt, um auf dem hauseigenen Sportplatz gemeinsam Volleyball oder Fußball zu spielen. „Gegen die Betreuer zu gewinnen, war für uns ein besonderer Anreiz“, empfand auch Teilnehmer Max Wolbring (15) den Platz mit Flutlichtbeleuchtung als Vorteil.
Für die Teilnehmer an der Zweitageswanderung hieß es gegen Ende der ersten Woche, sich dem Anstieg zur Bochumer Hütte auf 1432 m zu stellen, wo sie gemeinsam übernachteten. Die 16 Kinder und vier Betreuer zogen nach einem verregneten ersten Tag vor allem aus dem zweiten Tag der Wanderung eine positive Bilanz und berichteten im Anschluss von einer anstrengenden, aber absolut lohnenswerten Tour.
Die Rückkehr der Wanderer läutete für alle Teilnehmer den Höhepunkt des gemeinsamen Urlaubs ein, da zu diesem Zeitpunkt traditionell das allseits beliebte Lagerschützenfest abgehalten wird. Zunächst bot der Besuch von Pastor Holtmann und Josef Bartholomäus die Gelegenheit, einen Freiluftgottesdienst zu feiern und so das Schützenfest standesgemäß einzuläuten. Darüber hinaus ließen sich die Verantwortlichen in diesem Jahr einige Neuerungen anlässlich des Festes einfallen. Mehrere Betreuer stellten beispielsweise eine eigene Blaskapelle auf, die während des Antretens und der Polonaise für echte Schützenfeststimmung sorgte, während wieder andere als Pferde verkleidet dem Zug vorweg ritten. Nach einem spannenden Schießen konnte Lukas Winkelhüsener die Königswürde erringen, der sich Inga Völker als Königin auserkor. Der festliche Königstanz markierte den Anfang einer ausgelassenen Party zu Musik von DJ „Mourphy“ (Betreuer Martin Grote).
In der zweiten Woche standen noch einmal spannende Ausflüge zu Europas größtem Hochseilgarten und zur Sommerrodelbahn auf dem Programm. Auch das Betreuerstationsspiel, das von den Kindern für die Betreuer geplant wird, oder der Lagerfeuerabend mitsamt Stockbrot und anschließender Nachtwanderung fanden bei allen großen Anklang.
Lagerleiter Marius Abel, der gemeinsam mit Sven Witte seit drei Jahren die Verantwortung trägt, blickt insgesamt zufrieden auf die vergangenen zwei Wochen zurück: „Trotz des ein oder anderen Regentages haben die Kinder und Betreuer toll mitgemacht, sodass wir eine spannende und erlebnisreiche Zeit in Österreich verbringen durften. Ein großes Dankeschön gilt auch den vielen älteren Teilnehmern, von denen die meisten dem Ferienlager seit Jahren die Treue halten, im nächsten Jahr aber leider nicht mehr dabei sein können.“
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